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Gleise und Dämonen: Digitale Modelleisenbahn unter OpenBSD

Die Welt im Miniaturformat

Wie wahrscheinlich viele Kinder meiner Generation habe ich unzählige Stunden in der Welt der analogen Modelleisenbahn verbracht. Doch für mich ging es nicht nur darum, einer Lokomotive dabei zuzusehen, wie sie im Kreis fährt. Die wahre Magie lag im Erschaffen: das Zusammenbauen von Plastikhaus-Bausätzen, das akribische Gestalten des Geländes und die komplexe Arbeit “unter der Platte” – das Verkabeln von Lichtern und elektromagnetischen Weichen. Es war meine erste Begegnung mit Ingenieurwesen und Projektmanagement, auch wenn mir das damals nicht bewusst war.

Unsichtbare Signale abfangen: BTLE und Zigbee auf OpenBSD

In meinen vorherigen Beiträgen haben wir uns mit dem Prozess Bridging the Gap: Modernes Kismet auf OpenBSD bringen beschäftigt und hatten ein wenig Spaß mit RTL-SDR auf OpenBSD, um Flugzeuge und Temperatursensoren zu verfolgen. Heute tauche ich tiefer in die unsichtbaren Signale um uns herum ein und verlagere den Fokus auf Bluetooth Low Energy (BTLE) und Zigbee.

Ich war schon immer neugierig darauf, was IoT-Geräte in meiner Umgebung eigentlich “hinter meinem Rücken” so sagen - Fitnesstracker, smarte Glühbirnen und sogar Zahnbürsten “bewerben” (advertising) ständig ihre Anwesenheit. In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie man eine professionelle Sniffing-Umgebung auf OpenBSD einrichtet, indem wir sowohl den klassischen Adafruit Bluefruit Sniffer (nRF51822) als auch den modernen nRF52840 (speziell den nice!nano) verwenden.

Spaß mit RTL-SDR auf OpenBSD: Von Flugzeugen, Funk-Thermometern und Radio

Nach meinem letzten Post über Modernes Kismet auf OpenBSD wird es Zeit, dass wir uns die Hardware anschauen, die den ganzen Funk-Spaß erst möglich macht. Wenn du noch einen USB-Port frei hast und dir für rund 50€ einen RTL-SDR-Dongle besorgst, verwandelst du deine OpenBSD-Kiste in einen fähigen Radio-Scanner.

Was ist eigentlich SDR?

Software Defined Radio (SDR) verlagert den Prozess der Signalverarbeitung von spezialisierten Hardwareschaltkreisen direkt in die Software. Früher war es so: Wolltest du eine neue Frequenz hören oder ein neues Protokoll knacken, musstest du ein komplett neues Funkgerät kaufen. Bei SDR ist die Hardware eigentlich nur ein “dummes” Bauteil, das ein Stück des Frequenzspektrums digitalisiert – dein Prozessor übernimmt dann das eigentliche Rechnen, Filtern und Dekodieren.

Die Lücke schließen: Modernes Kismet für OpenBSD

Jahrelang steckte OpenBSD in einer technischen Zeitkapsel fest. Während der Rest der Welt auf Kismet “Newcore” umstieg – mit seinem leistungsstarken webbasierten UI, verteiltem Capture und Multi-Protokoll-Unterstützung – blieb der OpenBSD-Port in der veralteten ncurses-Version stecken.

Die Core-Software ließ sich zwar, mit kleineren patches, problemlos kompilieren, aber es klaffte eine riesige Lücke: es gab keinen Wifi-Capture-Treiber für OpenBSD. Um voranzukommen und die antike Version endlich in den Ruhestand zu schicken, musste ich das Herzstück bauen: capture_openbsd_wifi.

Managed Impressum & Datenschutz im MIT-Stil: Mein Legal-Setup für Hugo

In meinem letzten Artikel zum Thema habe ich beschrieben, wie man mit einer c/o-Adresse und VoIP-Nummern ein rechtssicheres Impressum aufbaut. Das funktioniert zwar, ist aber technisch gesehen „Stückwerk“.

Ich habe inzwischen eine Lösung gefunden, die noch eleganter ist: online-impressum.de. Hier erfährst du, warum ich gewechselt habe und wie es mein Setup vereinfacht.

Das Problem mit der Telefonnummer

Laut § 5 DDG muss ein Impressum Wege zur „schnellen elektronischen Kontaktaufnahme“ und „unmittelbaren Kommunikation“ bieten. Lange galt: E-Mail + Telefon. Doch die Rechtsprechung (und der Wortlaut des Gesetzes) lässt Spielraum: Wenn ein Kontaktformular eine Antwort innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden ermöglicht, kann dies die Telefonnummer unter Umständen ersetzen.

Der Legal Shield: Impressum und Datenschutz für einen mehrsprachigen Hugo-Blog

Einen Blog zu starten ist aufregend, aber wenn du von Deutschland aus hostest oder europäische Leser ansprichst, stößt du noch vor dem ersten „Hello World“ auf eine rechtliche Hürde: die Impressumspflicht und die DSGVO.

Hier zeige ich, wie ich die rechtlichen Anforderungen gemeistert, eine privatsphärenfreundliche Adresse gesichert und ein mehrsprachiges Setup in Hugo implementiert habe.

Update: Neuerer Ansatz verfügbar
Hinweis: Seit der Veröffentlichung dieses Artikels habe ich einen noch besseren Impressum-Service gefunden, der die Einrichtung vereinfacht. Während die technischen Hugo-Tipps unten weiterhin hilfreich sind, empfehle ich für die rechtliche Komponente meinen aktuelleren Guide: Managed Impressum & Datenschutz im MIT-Stil: Mein Legal-Setup für Hugo.

Warum braucht man das überhaupt?

In Deutschland verpflichtet § 5 DDG (ehemals TMG) fast jeden Website-Betreiber zu einem „Impressum“. Das gilt nicht nur für Unternehmen; selbst ein Hobby-Blog kann als „geschäftsmäßig“ eingestuft werden, wenn er Affiliate-Links enthält oder einfach eine gewisse Beständigkeit aufweist.